Die Firma cube media (ehemals Sihldruck AG) in Zürich macht jährlich drei Ausstellungen. Schon lange wusste ich: Da will ich auch hin! Am 18. April 2018 durfte ich mich endlich vorstellen (Geduld ist nicht meine Stärke ...).

Ich hatte Erfolg und - wie ihr seht - freute mich sehr darüber. Meine Ausstellung wird im Sommer 2019 stattfinden.

Seit einem Jahr bin ich Mitglied beim Künstlerstamm Lenzburg. Dieser findet ganz regelmässig einmal im Monat statt. Zusätzlich bin ich Mitlied vom "Neuen Künstlertreff Wohlen", der am 5. April 2018 gegründet worden ist. Letzterer verfolgt zwei Ziele: Sich treffen und austauschen einerseits, Projekte aufbauen andererseits. Ich bin gespannt, was daraus wird. Ideen für Projekte habe ich mehrere.

Auch das ist eines von meinen Lieblingsbildern. Die Frau Subira Abdi aus Tanzania hat einen sog. Mikrokredit erhalten. So konnte sie einen Coiffeur- und Nähsalon eröffnen. Ich taufe das Bild "Nähen macht glücklich."

Quelle: magazin 1/12 Seite 10

Das ist Louise Bourgeois. Sie ist eine meiner Lieblingskünstlerinnen. Am 6. Januar 2018 habe ich im Facebook einen Eintrag (vielen Dank Annie Wilson) angetroffen über sie, den ich ausgeschnitten und hierher kopiert habe. Unter dem Bild steht ein Zitat von Bourgeois:

"The act of seewing is a process of emotional repair", was übersetzt etwa so heisst: Der Prozess des Nähens ist ein emotionales Reparieren. Oder: eine emotionale Wiedergutmachung. Oder gar eine emotionale Heilung?

Am 20. Dezember 2017 habe ich die Kunsthalle in Zürich besucht. Die Ausstellung von Rob Pruitt hat mich sehr fasziniert. Ein riesiger Wandteppich mit vielen, vielen religiösen Bildern. Die Ausstellung wird von Barbara Weber und Martin Heller kuratiert und ist im Zusammenhang mit dem Reformationsjubiläum entstanden (zh-reformation.ch).  Am allerbesten hat mir ein Zitat vom Künstler gefallen. Es lautet sinngemäss: Benütze ein Museum als Kirche und eine Kirche als Museum.

Ich lebe seit über vierzig Jahren in Wohlen. Beruflich war ich zuerst Lehrerin, dann Leiterin beim Freizeitverein Wohlen. Und jetzt bin ich schon seit 20 Jahren Psychologin in eigener Praxis in Zürich. In all diesen Jahren mit vielen beruflichen Entwicklungen bin ich immer auch kreativ tätig gewesen, mal eher schreibend, mal eher malend.

Im Jahre 2006 hat das Schreiben an Bedeutung gewonnen. Seither arbeite ich ohne Unterlass an mehreren Schreibprojekten. Ich habe auch schon öffentlich aus meinen Texten vorgelesen. Vor ein paar Jahren hat auch das bildnerische Gestalten einen überraschenden „Drive“ erlebt. Ich hätte nie gedacht, dass ich irgendeinmal im Leben Stunde für Stunde im Atelier verbringe, mit der Bernina schnurpfe und mich dabei  am richtigsten Ort meines Lebens fühle. 


Was ich auch noch sehr gerne mache, ist vorlesen.

Am 22. November 2015 habe ich in der Reformierten Kirche Zürich Oerlikon aus "Hiob" vorgelesen. Christian Gautschi hat auf der Orgel gespielt. Auf dem Heimweg im HB Zürich bin ich sehr glücklich gewesen.

 

 

Zerst wollte ich euch nur das Bild links präsentieren. Es ist ein Ausschnitt aus dem Bild rechts. Aber dann dachte ich: Na, ihr dürft schon wissen, was ich sonst noch mache ... auch wenn ich mir selber fremd vorkomme an diesem Ort. Im Oktober 2016 war ich nämlich zu Besuch bei einem verwandten Jungen in Bad Aibling (bei München). Der geht hier im DFI zur Schule, im Deutschen Fussball Internat, weil er Profi-Fussballer werden möchte.

Vor allem aufgefallen sind mir die Losungen, die in dieser Schule über allen Durchgängen stehen. Wie hier auf dem Bild, wo es heisst: "Das Beste oder Nichts!"

 

 


Oben rechts, wo noch Licht ist, bin ich manchmal ganz spät noch am Nähen. Ich schliesse die Fensterläden, um niemanden beim Schlafen zu stören. Und stelle mir vor, wie die Stiche der Bernina über das Papier und durchs Fenster in die Nacht hinaus trippeln, den Strassenlampen entlang bis zum Ende des Bankweges, bei der Kantonsschule vorbei schleichen und dann, auf dem dunklen Fussballplatz, wo jetzt kein Schiedsrichter über Regeln wacht, ein höllisches Gewiefel veranstalten, ein Gewirr von Fäden, ein mystisches Sirachen, ein himmlisches Schnurpfen, das erst beim Morgengrauen durchgeschnitten wird von meiner Schere, die immer griffbereit neben mir liegt.

Das ist mein Eintrag ins facebook vom 10. Juni 2107. Ich mag das facebook sehr, obwohl ich schon mehrmals gründlich Aerger hatte damit.

Im Weiteren mag ich die Galerie S. Brunner an der Brunngasse in Zürich, Atelierbesuche, Künstlergespräche und spannende Bilder. 

Der Künstler Kurt J. Haas ist über 80 Jahre alt. Er sei in der Zürcher Altstadt aufgewachsen. Viele seiner Bilder gefallen mir sehr. Ganz besonders gefällt mir auch seine Art, einfach aus sich hinaus zu malen.